Die
Galapagos Inseln (Spanische Bezeichnung: Archipielago de Colon oder Islas Galapagos, von galapago) sind ein Archipel von 13 vulkanischen Haupt-Inseln, 6 kleineren Inseln und 107 Eiland. Ihre Entstehung verdanken die Inseln tektonischen Aktivitäten vor 5 bis 6 Millionen Jahren. Die Entwicklung der beiden jüngsten Inseln, Isabella und Fernandia ist immer noch abgeschlossen.
Die Hauptinseln (in Klammern die englische Bezeichnung):
- Baltra (South Seymour)
- Bartolome
- Darwin (Culpepper)
- Espanola (Hood)
- Fernandina (Narborough)
- Floreana (Charles or Santa Maria)
- Genovesa Island (Tower)
- Isabela (Albemarle)
- Marchena (Bindloe)
- North Seymour
- Pinta (Abingdon)
- Pinzon (Duncan)
- Rabida (Jervis)
- San Cristobal (Chatham)
- Santa Cruz (Indefatigable)
- Santa Fe (Barrington)
- Santiago (San Salvador, James)
- South Plaza
- Wolf (Wenman)
Der Archipel gehört zum 965 Kilometer entfernten südamerikanischen Staat
Ecuador. Die Galapagos Inseln sind berühmt für ihre seltenen Tier- und Pflanzenarten. Diese waren auch Inspiration für Charles Darwin, der damit seine Evolutionstheorie untermauern konnte.
Die
Geschichte der Galapagos Inseln liegt etwas im Dunkel. Wahrscheinlich wurde das Archipel 1535 von Spaniern entdeckt. Tomas de Berlanga (zu dieser Zeit der Bischof von Panama) kam mit seinen Gefolge bei der Reise nach Peru vom Kurs ab und strandete an einer dieser Inseln. Sie lagerten dort für einige Tage um Trinkwasser und Proviant aufzunehmen. In einer Schlucht fanden sie schließlich ausreichend Trinkwasser für die Heimfahrt. Allerdings waren bis dahin zwei Menschen und mehrere Pferde verdurstet.
Die Inselgruppe wurde zunächst als Islas Encantadas ("Verzauberte Inseln") bezeichnet, da niemand so weit draußen im Ozean noch Inseln vermutet hätte, und starke Strömungen in und um die Inseln herum bei den Seefahrern leicht den Eindruck erwecken konnten, die Inseln selbst änderten immer wieder ihre Lage. Im 17. Jahrhundert waren die Inseln wahre Piratennester und Zufluchtsstätten für Freibeuter, darunter John Cook oder William Cowley, die meist die Goldschiffe der Spanier aus Mexiko überfielen.
Im 19. Jahrhundert benannte man die Inseln nach den dort vorkommenden Riesenschildkröten in Galapagos um. 1832 nahm General Jose Maria Villamil die zu Spanien gehörenden Inseln, an denen die spanische Krone keinerlei Interesse mehr zeigte, für Ecuador in Besitz. Er nannte die Inseln Archipielago del Ecuador und es begann die erste dauerhafte Besiedlung der Inseln. 1835 besuchte Charles Darwin die Inseln. 1892 wurden die Galapagosinseln zu Ehren von Christoph Kolumbus in Archipielago de Colon umbenannt. Viele Inseln, wie Floreana oder Isabela, waren von 1934 bis 1959 Strafkolonien.
1959 erklärte die ecuadorianische Regierung die Galapagosinseln zum Nationalpark Galapagos. 1968 waren 97 Prozent der Landfl?che unter Schutz des Nationalparks gestellt, und die Siedlungen und bisher landwirtschaftliche Fl?chen erhielten Bestandsschutz. 1996 kam es zur Ausrufung des Marine-Reservats Galapagos durch das Instituto Ecuatoriano Forestal de Areas Naturales y Vida Silvestre. 1998 wurde der Schutz des Marine-Reservats Galapagos durch den Nationalpark Galapagos gesetzlich verankert.
Die einmalige Flora und Fauna leidet unter den Spätfolgen menschlicher Eingriffe aus den vergangenen Jahrhunderten. Piraten und Siedler schleppten fremde Arten ein, die das natürliche Gleichgeicht ins Wanken brachten und zu beinahe zu einer Katastrophe geführt hatten. Vor allem Hunde, Schweine, Ziegen und Ratten bedrohen immer noch das Ökosystem. Ein naturnaher Tourismus, wie er inzwischen von verantwortungsbewussten Reiseveranstaltern angeboten wird, hat hingegen keine negativen Auswirkungen.
Die Unterwasserwelt rund um Galapagos leidet unter illegalem Abfischen. Daran beteiligt sind nicht nur ausländische, sondern auch einheimische Fischpiraten. Die größte Gefahr droht dabei den Haien (Hammerkopfhai und anderen Arten) sowie den Walen. Ein naturgerechter Tauchtourismus ist hingegen nicht schädlich, sondern unterstützt die Bemühungen um die Erhaltung dieser einmaligen Unterwasserwelt, da er verträgliche Weise geht in die lokale Wirtschaft bringt und auf diese Art eine Lobby für die Bewahrung dieses Paradieses schafft.
Die Galapagos Inseln sind berühmt für ihren Artenreichtum. Rund 40 Prozent der vorkommenden Arten sind nur hier heimisch. Diese endemischen Arten sind oft nach Galapagos oder den einzlnen Inseln benannt. Eine Auswahl sehr bekannter Vertreter:
- Galapagos-Seelöwe
- Galapagos-Seebär
- Mähnenrobbe
- Blaufußtölpel
- Rotfußtölpel
- Maskentölpel
- Galapagos-Riesenschildkröte
- Darwinfinken
- Prachtfregattvogel
- Rotschnabel-Tropikvogel
- Sumpfohreule
- Meerechsen
- Galapagos-Landleguan
- Galapagosscharbe
- Galapagosbussard
- Galapagos-Pinguin
- Lavareiher
- Galapagos-Taube
- Spottdrossel
- Brauner Pelikan
- Gabelschwanzmöwe
Weitere Traumreiseziele
Naturerlebnis Galapagos Urlaub

Die
Inselwelt der Galapagos ein einmaliges Erlebnis der nur hier vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, sodass mittlerweile über 80.000 Touristen jährlich das Archipel besuchen.
Weitere Galapagos Infos
Nachdem sich die Galapagos Inseln zu einem begehrten, aber immer noch sehr exklusiven Reiseziel (nicht nur in Ecuador) entwickelt haben, steigt auch die Anzahl der Websites, welche Reiseinformationen bereitstellen:
Galapagos Schildkröten
Hättens Sie es gewusst? Galapagos Schildkröten können über 170 Jahre alt, bis zu 500 kg schwer werden und eine Panzerlänge von gut 130 cm erreichen.
Traumreiseziel Galapagos
Galapagos ist eines meiner Traumreiseziele, dass
ich in naher Zukunft besuchen möchte.
Recht legale
Hinweise und weitere
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Golf Spielen
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