WikiTools
5. Januar 2008 – 09:59 | von MatthiasWeblogs sind ein hervorragndes Kommunikationsmittel. Mit Blogssoftware können in kürzester Zeit Webprojekte realisiert werden, selbst als CMS Ersatz ist sie zu gebrauchen. Allerdings sind Blogs nicht in jedem Fall die beste Lösung, beispielsweise wenn Zusammenhänge über mehrere Artikel hergestellt werden müssen. Erscheinen diese Artikel in chronologischer Reihenfolge, ist dies gerade noch zu vertreten (Beispiel: Serendipity Installation, Nachkonfiguration, Vergleich mit Wordpress). Allerdings spricht gegen die Darstellung komplexerer Sachverhalte die chronologische Sortierung auf Weblogs. Ich wiederhole mich gerne: Für viele Aufgaben, für die Blogs eingesetzt werden, wäre eigentlich die Web 2.0 Plattform Wiki die optimale Lösung. Wie Nutzerfreundlich das Wiki Konzept ist, zeigt der Erfolg von Wikipedia. Mit Blogs kommen viele (wenn nicht die meisten) Internetnutzer einfach nicht zurecht, zumindest ist dies meine Erfahrung.
Zur Zeit teste ich die verschiedensten Wiki Plattformenals Subdomain auf msuess.com, beispielsweise Nietzsche oder Oberpfalz. Beides sind Wikis, die ohne Datenbank auskommen, also auch für “billigen” Webspace geeignet sind. Ein Testbericht folgt (Anmerkung: Bei einem Wiki könnte ich an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt einfach weiterschreiben oder auf Unterseiten verweisen).
Für Praktiker, die Wikis bei größeren Projekten einsetzen möchten oder mehr Funktionen benötigen, dem möchte ich das Buch Wikitools von Anja Ebersbach, Markus Glaser und Richard Heigl ans Herz legen (Amazon Links links). Die drei (allesamt haben in Regensburg studiert) haben das m.E. beste deutsche Wiki Buch für Praktiker geschrieben. Nach einer kurzen allgemeinen Einführung wird anhand von MediaWiki und TWiki die Möglichkeiten einer Wiki Plattfom dargestellt. Prima finde ich vor allem den TWiki Teil, der mit einer sehr ausführlichen Installation beginnt und mit dem Praxisbeispiel eines Tagungsbüros endet. Wikis sind eben mehr als ein Lexikon.
