Reputation Management und Bewerberfalle Google
15. Juli 2007 – 16:29 | von MatthiasIm aktuellen Havard Business Manager (Juli 2007) wird unter der ständigen Rubrik “Havard Fallstudien” die Bewerberfalle Google mit Reputation Management Experten diskutiert. Der fiktive Fall dreht sich um die Jungmanagerin Mimi Brewster. Mimi steht vor einem großen Karrieresprung, bevor der CEO nach Informationen über seinen Nachwuchsstar im Internet sucht … Während der Fall konstruiert ist, kommen die Einschätzungen der Reputation Management Experten aus der Praxis:
“Für uns gehört es zum Standardinstrumentarium, über Kandidaten auch im Internet zu recherchieren, etwa bei Google oder in Metasuchmaschinen (Dogpile, Metacrawler).” HEIKO WOLTERS arbeitet als Berater für die Executive Search Spezialisten von Egon Zehnder International.
“Aus rechtlicher Sicht muss Westen (Anm.: der fiktive CEO) sich wegen der Internetrecherche über Bewerber überhaupt keine Sorgen machen.” JOHN G. PALFREY JUN. ist Jura Professor und leitet das Berman Center for Internet & Society an der Havard Law School.
“Heute können qualifizierte Bewerber schon aus dem Rennen gegoogelt werden, bevor sie Aussicht auf ein Bewerbungsgespräch haben.” JEFREY A: JOERRES ist Chairman und CEO beim Personalvermittler Manpower mit Sitz in Milwaukee (Wisconsin).
“Wir müssen lernen, unsere digitale Präsenz mit Accessoires zu versehen - genauso wie wir das Richtige anziehen, wenn wir ins Büro gehen.” DANAH M. BOYD berät weltweit führende Medienkonzerne.
Eine saubere digitale Identität wird für Führungskräfte auch in Deutschland immer wichtiger. Reputation Management ist sicherlich eine sehr zukunftsträchtige Nische.

4 Kommentare zu “Reputation Management und Bewerberfalle Google”
anonym schrieb am 16. Nov 2007 | Reply
Das neue Wort “googleganger” beschreibt sehr schön in einem Begriff was neuerdings für manche zum Problem wird. (setzt sich zusammen aus google und dem deutschen Wort Doppelgänger)