Ausverkauf im Online Sektor …. diesmal mit Holtzbrink
4. Juli 2007 – 19:15 | von MatthiasMomentan herrscht richtige Ausverkaufsstimmung im Online Sektor. Nachdem die letzten Tage Axel Springer kräftig zugelangt hat, ist nun Holtzbrink an der Reihe: An die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehen die Gesundheitsplattform Netdoktor.de und das IT-Info-Portal Golem.de. Besonders Netdoktor passt gut zu den Beteiligungen Helpster.de und Arzt-Preisvergleich.de.
Autogazette.de wäre bestimmt auch noch im Angebot. Das wäre dann neben Netzeitung.de das einzige verbliebene Online-Engagement der ehemaligen Netzeitungsgruppe. Wer hat noch nicht, wer will noch mal?

2 Kommentare zu “Ausverkauf im Online Sektor …. diesmal mit Holtzbrink”
S. Lauer schrieb am 16. Jul 2007 | Reply
Zugegeben Abacho hat eine schwere Zeit hinter sich - nach dem Zusammenbruch des neuen Marktes ging es – wie bei so vielen Firmen - erst einmal heftig bergab.
Man darf allerdings nicht verkennen, dass die Marktkapitalisierung der Abacho AG inzwischen zum größten Teil auf my-hammer.de beruht. Die Plattform ist ziemlich genau zwei Jahre alt, wächst mit ca. 200% pro Jahr und sollte es gelingen damit in zwei oder drei Jahren 1% des Marktes an Handwerksdienstleistungen abzuwickeln so ergäben sich Provisionserlöse jenseits der 100 Mio. Euro.
Meines Erachtens ist Holtzbrinck ausschließlich an My-Hammer interessiert. Damit bekommt man für einen (aktuell) überschaubaren Betrag eine Plattform an der z.B. auch Springer interessiert war (es gab Gespräche Anfang 2006 über einen Kauf von My-Hammer seitens Springer). Bleibt nachzutragen, dass Springer inzwischen eine eigene Plattform für Reverse-Dienstleistungs-Auktionen gestartet hat („Profis“).