Google Spreadsheet Test
9. Juni 2006 – 07:29 | von MatthiasErstaunlich schnell ging die Bearbeitung meiner “Bewerbung” für Google Spreadsheet; 24 Stunden sind für Google doch normalerweise eine Reaktionszeit im Lichtgeschwindigkeitsbereich. Aber wahrscheinlich herrscht nur kein großer Andrang.
-
Zuerst die positiven Punkte:
- Trotz massivem JavaScript-Einsatz ist selbst auf meinem betagten Testrechner (800 MHz) ein flüssiges Arbeiten möglich. Dies war mir wichtig, da ich mangels flächendeckender Versorgung mit WLAN öfters auf Internet-Cafes (was da oft an Hardware noch rumsteht) ausweichen muss.
- Die Bedienerführung ist gut, alle notwenigen Funktionen sind vorhanden. Es ist zu verschmerzen, dass Multimediaobjekte nicht eingebunden werden können. Die Möglichkeit zur Verwendung von Macros konnte man nicht erwarten. Eine sehr gute Idee ist die Unterteilung in drei Modi (Formatieren, Sortieren und Formeln), die über Tabs erreichbar sind.
-
Was m.E. noch fehlt:
- Es ist leider nicht möglich, Zeilen einzufügen. Vielleicht lässt sich diese Funktion bei Verwendung eines IE irgendwie erreichen (rechte Maustause?), beim aktuellen Firefox ist dies anscheinend nicht vorgesehen. Persönlich “plane” ich meine Sheets nicht, sondern diese wachsen “organisch” und da ist das Fehlen dieser Funktion ein KO-Kriterium.
- Nicht nur meine Sheets, sondern meine Excel-Dokumente wachsen mit der Zeit. Daher möchte ich die einzelnen Sheets auch in ihrer Reihenfolge ordnen können. Geht nicht.
Fazit: Google bleibt mit seinem Service teilweise hinter den Leistungen kleinerer Mitbewerber deutlich zurück. Ein Blick auf die Google Spreadsheet Alternativen ist dringend angeraten.
